Studie: Kleine Firmen vernachlässigen IT-Sicherheit

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Viele kleine Unternehmen halten sich zwar für gut geschützt, doch die Abwehrmaßnahmen sind lückenhaft, wie eine Studie zeigt.

Kleinere und mittlere Unternehmen sind Websense zufolge schlecht gegen IT-Sicherheitsrisiken gewappnet. Zwar ist die gefühlte Sicherheit in den Firmen hoch, doch tatsächlich klaffen fast überall Lücken im Schutzwall. So glaubt ein Viertel der befragten IT-Manager und IT-Mitarbeiter, ihr Unternehmen wäre gegen Angriffe immun. Und immerhin noch 53 Prozent hält die eigene Firma für sehr gut geschützt. Bei weiterer Befragung stellt sich allerdings heraus, dass selten Maßnahmen zum Blocken von P2P-Traffic getroffen werden oder Instant-Messaging und Internet-Traffic überwacht wird – die Haupteinfallstore für Malware.

Das führt dann zu interessanten Ergebnissen: Weil Tauschbörsen nur in 22 Prozent der Firmen gesperrt sind, können sich denn 25 Prozent der Angestellten ein Arbeitsleben ohne P2P-Filesharing nicht mehr vorstellen. In immerhin 30 Prozent der Unternehmen werden IM-Attachments geblockt und Phishing-Sites gesperrt. Doch nur acht Prozent blocken USB-Geräte.

Überhaupt ist die Sicherheitseinstellung zumeist eher lax: Zwar gibt es in 84 Prozent der Firmen Sicherheitsrichtlinien, doch nicht einmal 25 Prozent sorgen dafür, dass die Mitarbeiter diese tatsächlich unterschreiben. (dd)

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