Litauen verweigert Auslieferung von Cyberkriminellem

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Weil er von Litauen aus operierte, verweigern die dortigen Behörden eine Überstellung in die USA.

Der jetzt 24-jährige Litauer Paulius Kalpokas war im Herbst 2006 mit Hilfe von US-Ermittlern aufgespürt und verhaftet worden. Ihm wird vorgeworfen, Kreditkartendaten und Onlineshops manipuliert zu haben. Ein US-Auslieferungsbegehren wurde nun von einem litauischen Gericht zurückgewiesen: da er seine Taten von litauischem Boden aus begangen habe, unterstehe er auch dessen Gerichtsbarkeit.

Ausserdem würde er als Bürger der Europäischen Union allgemeine Menschenrechte wie das auf möglichst zügige Kriminalermittlungen geniessen, was bei einer Auslieferung an die USA nicht gewährleistet sei. [fe]

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