Doch keine Anti-P2P-Software in US-Unis

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In letzter Minute abgewendet: Senator gibt nach Protesten sein Vorhaben auf.

Ein weiterer Rückschlag für die Bemühungen der Content-Industrie, ihr angejahrtes Geschäftsmodell mit Steuergeldern schützen zu lassen. Senator Harry Reid (D-NV) gab bekannt, seinen Gesetzesvorschlag zu “Verbesserung” der Ausbildungssituation in den USA fallen zu lassen.

Dieser nämlich hatte vorgesehen, dass alljährlich die, aus Sicht der MPAA und RIAA, 25 piratenfreundlichsten Universitäten und Schulen teure Filter in ihre Netzwerke bauen müssten, um weiter Bundeszuschüsse zu erhalten. Ein schlauer Plan, der aber an den aufgebrachten Protesten aus Wissenschaft und Forschung scheiterte. Die einzigen Nutzniesser des eigenartigen Gesetzes wären die Hersteller solcher Anti-P2P-Software gewesen. [fe]

Ars Technica