SP1 für Vista war nur ein Tippfehler

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Letzte Woche meldeten die üblichen Verdächtigen, das Service Pack 1 sei nahe. Da hatten sie zu früh gehofft.

Der bereits etwas abgeklärte Microsoft-Kenner Paul Thurrott erklärte die global kursierende Falschmeldung so: Viele Windows-Enthusiasten seien inzwischen so frustriert über das nicht ihre großen Erwartungen erfüllende Windows Vista, dass sie nur zu gerne glauben wollen, ein schnelles SP1 werde die große Wende bringen. Dabei werde es doch ohnehin kaum mehr als eine Ansammlung von Bugfixes sein.

Da reicht schon ein Fipptehler, und alle berichten es. Ja gut, reden wir nicht drumrum, die Meldung verirrte sich auf zufälligen Pfaden auch nach hier.

PC World hat aufgeklärt, wie es begann. Microsofts Treiberleute, zuständig für Windows Driver Kit (WDK) hatten eine E-Mail an Betatester geschickt. Darin war unter anderem auch von einem Vista SP1 Preview die Rede gewesen. Dabei hatten die Leute vom Treiberteam eigentlich was zu Windows Server 2008 äußern wollen. Und offenbar was anderes geschrieben als gedacht, was sogar bei Microsoft vorkommen soll.

Es bleibt also bei der plausiblen Vista-Nachrichtenlage, derzufolge das Service Pack 1 nicht mehr in diesem Jahr zu erwarten ist. Und die stützt sich immerhin auf ein Dokument des US-Justizministeriums. Da sind bestimmt keine Tippfehler drin.

(bk)