Suchmaschine für anonyme Surfer

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Bislang waren Anbieter wie Google äußerst neugierig, möglichst viel über ihre Kunden zu erfahren. Solche Daten lassen sich ja auch gut versilbern. Ask.com will da eher den Surfern helfen, unerkannt zu bleiben.

Dem Beispiel des anonymisierten Minibrowsers Browzar folgend werde auch Suchmaschine Ask.com eine solche Suchfunktion anbieten: Das Tool AskEraser werde ab Ende 2007 – zunächst in USA und Großbritannien – sicherstellen, dass von den Suchanfragen der User keine Spuren zurückbleiben. Eine Zuordnung des Verlaufs zur IP-Adresse des Computers werde somit unmöglich. Ask.com ist die erste große Suchmaschine, die auf Anonymisierung setzt. Alle anderen verwenden Cookies, die Userpräferenzen speichern und den Computer bei Anfragen im Netz ausweisen. Bis auf Browzar natürlich, wo seit September besuchte Seiten, Formulardaten und Cookies nicht im Cache landen. Auch die versteckte Datei index.dat, die bei der ersten Version noch Aufschluss über den Verlauf gab, sei jetzt verschwunden. (rm)

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