Japan: Polizeigeheimnisse per P2P-Netz verbreitet

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In Tokio gibt es einen Polizisten weniger, denn der Mann verlor seinen Job, nachdem er mal schnell tausende Polizeiakten in alle Welt verteilte.

Auf seinem Dienstrechner installierte der Beamte die Applikation Winny, ein in Asien beliebtes P2P-Netzwerk. Da er dem Programm keine Limits zuwies, zogen sich andere Filesharer Kopien von insgesamt 6.600 Polizeiakten, darunter auch Verhörprotokolle oder die Positionen von Verkehrsüberwachungskameras.
Einsehbar waren auch die Namen und Daten von 12.000 Kriminellen, darunter 400 Yakuza-Mitgliedern nebst den Verdächtigen des Mordes am Bürgermeister von Nagasaki. (Iain Thomson/rm)

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