Google investiert in Femtocell-Technik

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Femtocell-Geräte verbinden feste und mobile Anschlüsse. Google investiert in Ubiquisys, den führenden Entwickler dieser Technik.

Die Femtocells versprechen die kostengünstige Konvergenz von festen und mobilen Diensten. Netgear arbeitet mit Ubiquisys zusammen an 3G-Mini-Basisstationen, die den Zugang zu unterschiedlichen Telekommunikations- und Datendiensten bündeln sollen. Das Marktpotenzial beziffern Marktforscher mit 36 Millionen Geräten bis zum Jahr 2012.

Das britische Startup-Unternehmen Ubiquisys erhielt 25 Millionen $ weitere Finanzierung durch ein Konsortium, zu dem auch Suchriese Google gehört.

Das Femtocell-System Zonegate von Ubiquisys wird zu Hause an einen vorhandenen Breitbandanschluss angebunden und stellt darüber eine schnelle und kostengünstige Verbindung zum Netzwerk des Mobilfunkanbieters her. Es kann aber auch in Gateway-Geräte mit WiFi, DSL, Ethernet, Telefonnanschlüssen und USB integriert werden. Besonders wichtig ist, dass es als lokale 3G-Basisstation dienen kann. Dabei benötigen Femtocells nur eine relativ geringe Sendeleistung, um Mobiltelefone zu Hause mit Diensten aus der festen Leitung zu versorgen.

Die Mobilfunkbetreiber setzen große Hoffnungen darauf, sich mit Femtocell-Technik besser im Markt behaupten zu können. Sie sehen es als Alternative zur VoIP-Telefonie über WLAN, die zunehmend ihre Einnahmen bedroht.

(Tony Dennis/bk)

Inquirer UK

Ubiquisys Zonegate

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