Facebook kauft Firefox-Entwickler ein

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Die Social-Networking-Site hat das seit drei Jahren aktive Startup-Unternehmen Parakay übernommen – und damit die beiden führenden Entwickler des Open-Source-Browsers.

Parakey bestand im Wesentlichen aus den beiden Firefox-Entwicklern Blake Ross und Joe Hewitt. Sie arbeiteten bei Parakey daran, die Lücke zwischen den im Web gehosteten Informationen und den auf den lokalen Festplatten gespeicherten Daten zu schließen. Sie werden ihre Arbeit jetzt bei Facebook in Palo Alto weiterführen.

Facebook wiederum setzt stark auf die von Software-Entwicklern beigesteuerten Anwendungen, um sein Netzwerk von 31 Millionen Nutzern zu erweitern. Facebook gehört zu den am schnellsten wachsenden Sites, allerdings ist MySpace noch immer die Social-Networking-Site mit der größeren Reichweite.

Facebook-Gründer und CEO Mark Zuckerberg: „Blake und Joe haben den Web-Browser Firefox entwickelt und ihn dann der Entwickler-Gemeinschaft überlassen, um auf diesem Fundament weiter aufzubauen. Ganz ähnlich, wie wir es mit der Facebook-Plattform getan haben. Die Arbeit, die sie für Firefox und Parakey geleistet haben, und wie sie an die Entwicklung von Produkten herangehen, das fügt sich bei Facebook bestens ein.“

Hat hier jemand Web-OS oder Online-Desktop gesagt?

(bk)

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