FBI spioniert MySpace-User aus

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Während hierzulande ein heftiger Streit um das Für und Wider der Online-Durchsuchungen tobt, sind diese in den USA bereits Alltag.

Online-Durchsuchungen gehören in den Vereinigten Staaten zur Tagesordnung. Jedoch schockte nun ein konkreter Fall, bei dem ein US-Schüler auf MySpace von der amerikanischen Bundespolizei ausspioniert wurde. Ein richterlicher Durchsuchungsbefehl genehmigte den Eingriff auf dem Computer des Schülers, nachdem der Jugendliche mehrere Bombendrohungen über die Social-Networking-Plattform verbreitet hatte. Dies berichtet Pressetext Austria.

Auch hierzulande wird derzeit heiß über eine mögliche heimliche Durchsuchung von Privat-Rechern diskutiert. Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble möchte um jeden Preis eine gesetzliche Grundlage schaffen um potentielle Terroristen überwachen zu können.

Zudem geraten immer mehr die Hersteller von Sicherheitssoftware ins Visier der Kritiker. Sicherheitsexperten behaupten, die Unternehmen stecken mit den Bundesbehörden unter einer Decke. (mr)

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