Ebay macht satte Gewinne, aber die Auktionen stagnieren

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Das zweite Quartal brachte ein Plus von 50 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Aquisitionen Paypal, Skype und StumpleUpon zahlten sich aus.

Auch das Kerngeschäft der Ebay-Auktionen brachte mehr ein, was Beobachter allerdings auf hilfreiche Währungseffekte und höhere Gebühren zurückführen. Die angezogene Gebührenschraube führte aber zugleich zu einer um sechs Prozent geringeren Anzahl von Auktionsangeboten gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahrs. Diese Zahl und die schwindende Attraktivität der Auktionen veranlasste die Analysten bereits zu einem leichten Stirnrunzeln.

Die Einnahmen durch Skype verdoppelten sich, und die Bank Paypal fuhr 34 Prozent mehr Schotter ein als im Vorjahr. Bei Paypal gelang Ebay zudem eine enge und gewinnbringende Verknüpfung mit dem Auktionsgeschäft. Das war auch mit Skype so geplant. Der VoIP-Dienst solle der besseren Kommunikation zwischen Anbietern und Käufern dienen, doch davon ist bislang noch wenig zu sehen – oder vielmehr zu hören.

(bk)

Wall Street Journal