RIAA bezahlt 68.000 für Piraterieunterstellungen

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Piraterievorwürfe ohne Beweis? Das kann teuer werden. Auch und gerade für die Musikkonzerne.

Ein bisher einmalig bitterer Rückschlag für die Strategie der juristischen Flächenbombardements der Musiklobby: In Oklahoma verurteilte Richter Lee R. West das versammelte Musik-Kartell zur Zahlung sämtlicher Gerichts- und Anwaltskosten aus dem Prozess gegen Debbie Foster: 68.000 US-Dollar. Die Industrieanwälte hatten der Dame vorgeworfen, an böser, böser Onlinepiraterie beteiligt gewesen zu sein, ohne aber die Spur eines Beweises in der Tasche zu haben. Das sollte sich rächen. Wie sich das Grundsatzurteil nun auf die weitere Entwicklung der P2P-Hexenprozesse auswirkt, bleibt abzuwarten. [fe]

Inquirer UK