Luft raus? Exodus aus Second Life

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INQ_SLleer.gifErst gingen die aktiven Besucher flöten, nun verliert Second Life auch noch reihenweise zahlungskräftige Firmen. Jene schließen ihre Präsenz und Filialen in der virtuellen Welt. Grund: gähnende Leere.

Der Computerhersteller Dell gab seine Insel auf, ebenso die Hotelkette Starwood. Ähnlich sieht es auf den Flaniermeilen aus: Leere Programmtafeln und Auslagen, gelangweilte Verkaufs-Avatare und nur wenig Leben prägen momentan das Bild von Second Life – zumindest auf den englischsprachigen Inseln.
Im Juni sind die aktiven Nutzerzahlen um 2,5 Prozent zurückgegangen. Maximal sind noch 40.000 User gleichzeitig online, gut verteilt auf die Lindenlabs-Welt.
“Unternehmen, die ihre Präsenz geschlossen haben, müssen sich fragen, ob ihr Atem lang genug war und was sie bei ihrem Auftritt falsch gemacht haben”, versucht Christoph Ringwald, Sprecher des Internetdienstleisters Pixelpark, eine Erklärung. Aber letztlich dürfte der Auslöser viel profaner gewesen sein: Keine Umsätze? Filiale zu! (mr)

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