China erklärt Krieg gegen Online-Gamer

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“Player1 rides MaoDseDongs Rocket. Zomg. One-Eleven. Pwnz0rz.”

Acht chinesische Ministerien haben sich, offiziellen Berichten zufolge verbündet, um der Geissel des 21sten Jahrhunderts entgegenzutreten: dem Onlinegaming. Dreizehn Prozent der unter 18jährigen Enkel Maos, so die entsetzten Parteibonzen, seien bereits internetsüchtig. Andersherum gerechnet 2,3 Millionen (Und, nein, die Zahlen stammen nicht von mir, sondern sind aus Bejing).

Diese sollen in acht neue Ausbildungscamps gesteckt werden, um ihnen die angedichteten kriminellen Folgen auszutreiben. Wie man hört, gelangen die meisten der Insassen durch Initiative ihrer Eltern dorthin. Nach Ansicht der offiziellen Stellen können drei Stunden täglichen Onlinespielens bereits zu Schäden führen. Ab fünf Stunden sei die Gesundheit massiv bedroht. Da sieht man mal, was für eklatante Vorteile so ein totalitäres Regime bietet. Zumindest für die Vergangenheitshardliner des betreffenden Landes.

Der bescheidene Verfasser dieser Zeilen möchte an dieser Stelle seine Erleichterung darüber zum Ausdruck bringen, dass er schon längst erwachsen ist und daher täglich solange Onlinegamen darf, wie er Lust hat. Selbst wenn er im tiefsten Bavaristan lebt. [fe]

Inquirer UK