Telekom: Keine Freier für T-Systems (Update)

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Die Braut scheint nicht attraktiv genug, denn der Mutterkonzern kassiert bislang nur Absagen und kriegt die Tochtergesellschaft einfach nicht unter die Haube.

Die Deutsche Telekom droht bei der Suche nach einem Partner (wir berichteten) für die angeschlagene Geschäftskundensparte T-Systems zu scheitern. Alle Gesprächspartner hätten sich zurückgezogen, erfuhr das Handelsblatt aus dem Umfeld des Konzerns. Übrig seien nur noch Private-Equity-Gesellschaften, die Telekom-Chef Rene Obermann aber nicht ins Boot holen wollte.

Nun habe laut Handelsblatt die Unternehmensberatung McKinsey den Auftrag, andere Strategien als just ein Partnermodell zu entwickeln. So könnte die Telekom selbst einen IT-Dienstleister kaufen und ihn mit T-Systems verschmelzen. Oder sie restrukturiert T-Systems erst einmal gründlich, um die angehübschte Braut schließlich leichter an den Mann zu bringen. Ein Komplettverkauf sei nach wie vor kein Thema. (rm)

Bild: T-Systems

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