Motorola gerät stärker unter Druck

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Der Technologiekonzern spricht erneut eine Umsatz- und Gewinnwarnung aus, rechnet für das laufende Quartal sogar mit einem operativen Verlust.

Die frühen Unkenrufe der Marktbeobachter waren wohl gerechtfertigt (wir berichteten), denn Motorola verdient momentan kein Geld – und das bei rund 6,5 Milliarden Euro Umsatz. Sonderbelastungen aus der Reduzierung der Belegschaft und geringere Erlöse aus dem Absatz von Mobiltelefonen in Asien und Europa seien die wesentlichen Auslöser für die leicht roten Zahlen.

Firmenboss Ed Zander warnt sogar davor, dass die Handysparte bis mindestens 2008 rote Zahlen schreiben wird. Die unerfreuliche Entwicklung ruft prompt Zanders größten Kritiker, Motorola Einzelaktionär Carl Icahn, auf den Plan. Erneut fordert er eine Änderung im Management und einen Kurswechsel des Unternehmens. (rm)

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