Head-Hunter durchforsten Social Networks

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Die Selbstdarstellung im Internet kann nicht nur Risiko sein, denn dank Personalknappheit wird sie nun zur Chance auf einen neuen Job.

Personalchefs von Firmen klopfen Bewerber gerne auf einschlägigen Social-Networking-Portalen wie LinkedIn, MySpace, StudiVZ, Bebo oder Facebook ab. Headhunter tun das jetzt auch, aber nicht, um tückische Eigenheiten zu finden, sondern auf der Suche nach geeigneten Kandidaten für vakante Stellen.

“Diese Portale sind zur nützlichen Informationsquelle für Personalberater und Manager geworden, die möglichst schnell geeignete Kandidaten finden wollen”, beobachtet Satnam Brar, Direktor der Personalberatung Maximus.

Die Entwicklung haben auch manche klassischen Job-Portal mitbekommen. So startete Jobtonic ein Add-On für Facebook, mit dessen Hilfe Jobsucher ein Kopfgeld für erfolgreiche Vermittlungen aussetzen können. Suchende erhalten offene Stellenangebote aus ihrer unmittelbaren Umgebung.

Die bekannte Personalberatung Ernst & Young hat eine eigene Facebook-Sektion mit über 8.000 Mitgliedern aufgebaut und versucht über das Netzwerk, weitere Kandidaten anzulocken. Konkurrent Accenture dagegen eröffnete ein virtuelle Büro in Second Life. (rm)

Bild: Facebook

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