Vom Albtraum, ein Nachrichtenredakteur zu sein

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Pixel kosten nicht viel. Und das kann zu seltsamen Ergebnissen führen.

Finden verirrte Pixel ihren Weg in eine gedruckte Tageszeitung, haben eine größere Anzahl von Lesern an diesem Albtraum in Schwarz-Weiß teil. Wie es eben der ehrwürdigen Times geschah.

Als es noch Bleilettern und Schriftsetzer gab, musste man noch mehr darauf achten, die Seiten rechtzeitig in die richtige Reihenfolge zu bekommen und all das, um den Drucktermin zu halten. Das hat sich zum Glück geändert. Der Redakteur von heute löscht einfach die falschen Pixel und setzt die richtigen ein.

In der Papierversion dieses Berufsbildes schlagen die chaotischen Pixel jedoch noch immer voll durch, wenn das Papier erst mal auf dem Transportweg zu den Lesern ist. Die Times bot ihre Geschichte über einen BBC-Skandal den Lesern zweimal an, auf Seite vier und Seite fünf. So konnte sie jedenfalls kaum übersehen werden.

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Beide Geschichten stammen vom gleichen Autor. Die Version rechts ist allerdings bebildert und etwas wortreicher und hat den Platz über einer Toyota-Werbung zu besetzen. Die weiteren kleinen Unterschiede (nein, kein Ratespiel) sind auf dieser größeren Abbildung zu besichtigen.

(bk)

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