US-Kundenservice: Schnauze halten oder Rauswurf

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INQ_SprintService.jpgServicewüste Deutschland? Gut 1.000 Amerikaner sehen die eher vor ihrer eigenen Haustür, denn sie wurden als Kunden vom Provider Sprint Nextel schlicht vor die Tür gesetzt.

Wer sich als Kunde zu laut beschwert oder die Service-Hotline zu oft (mehr als 30 mal im Monat) angerufen hat, erhielt soeben von dem bekannten US-Mobilfunkbetreiber die Kündigung. Rund 1.000 bis 1.200 Kundenverträge betraf diese Aufräumaktion von Sprint Nextel. Als drittgrößter Provider des Landes zählt das Unternehmen immerhin 53 Millionen Kunden. Damit diese auch mal die Service-Hotline erreichen können, wurden die notorischen Dauer-Anrufer “gecancelt”, begründet Sprint-Sprecherin Roni Singleton den Vorgang. Die betroffenen Kunden haben nun 30 Tage Zeit, ihre Telefonnummer auf einen anderen Provider zu übertragen.
Konkurrenten wie AT&T und Verizon Wireless griffen die Maßnahme auf und ließen verbreiten, dass man eine andere Kundenpolitik betreibe und nur in seltenen Ausnahmefällen einen Account kündige. (rm)

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