Linux-Handy für Experimentierfreudige

Allgemein

INQ_HackerTools.jpgAb sofort ist das Open-Source-Smartphone Neo1973 über die Projekt-Homepage OpenMoko für 300 Dollar (225 Euro) bestellbar.

Als Markengeber und Hardwarelieferant tritt First International Computer (FIC) in Erscheinung. Die erste Version des iPhone-ähnlichen Linux-Telefons wendet sich in erster Linie an Entwickler, die für 150 Dollar Aufpreis noch ein erweitertes Software-Set inklusive Werkzeugtools erhalten. Damit könne das Gerät leicht in seine Einzelbestandteile zerlegt werden.
Die Größe des Touchscreen-Bildschirms erreicht 2,8 Zoll und schafft VGA-Auflösung. Für den Antrieb sorgt ein 266-MHz-ARM-Prozessor von Samsung. 128 MByte SDRAM sowie 64 MByte NAND-Flash-Speicher sind verbaut. Derzeit wird nur GPRS unterstützt, UMTS oder EDGE könnten aber bald folgen, denn nächstes Jahr sollen drei weitere OpenMoko-Handys folgen. Der weltweite Massenmarkt soll schon im Oktober 2007 mit dem bis dahin verbesserten Premierenmodell beglückt werden
“Das ist auf jeden Fall ein sehr interessantes Projekt. Angesichts der Marktdominanz von Nokia und den etablierten Betriebssystemen wie Symbian oder Windows-Mobile wird es aber sehr schwer werden, sich am Markt behaupten zu können”, kommentiert ABI-Research-Analyst Stuart Carlaw das Vorhaben. Anwender würden von einer Offenlegung der Entwicklercodes und leichterem Zugang zur Hardware sicherlich profitieren. (rm)

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