Vodafone: Apple will kassieren und kontrollieren

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Mobilfunkanbieter, die sich auf Apples iPhone einlassen, müssen einen erheblichen Anteil ihrer monatlichen Einnahmen an Apple weiterreichen. Und Apple beschränkt den Zugang der Kunden zu Medieninhalten.

Der verlangte Anteil an den Mobilfunkgebühren ist der Grund, warum sich Vodafone nicht als exklusiver iPhone-Partner für ganz Europa einbinden ließ, berichtet eine britische Tageszeitung.

Nach den Schätzungen von iSuppli erzielt Apple bereits aus dem Verkauf eines 8-GB-iPhones einen Gewinn von fast 334 $, wobei die Kosten für Vertrieb und Entwicklung allerdings noch nicht berücksichtigt sind.

Die Einnahmen aus dem Hardware-Verkauf und den laufenden Mobilfunkgebühren scheinen Apple jedoch noch lange nicht zu reichen. Darüber hinaus schränkt Apple die Medieninhalte ein, die über das iPhone zugänglich sind. Eigene Angebote haben die Mobilfunker geflissentlich zu unterlassen. Ob es um Klingeltöne, Musik oder Videos geht, alles soll über Apples iTunes-Laden kommen – und dort die Kassen klingeln lassen.

(bk)

Guardian

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