Strato goes Öko

CloudNetzwerkeServer

Der Massen-Webhoster Strato will ab Januar 2008 seine Rechenzentren auf regenerative Energien umstellen. Die höheren Kosten aber werden nicht weitergegeben: Die Preise bleiben gleich.

Die Strato AG erklärt ihren Kunden, ab 2008 nur noch Öko-Strom für seine Rechenzentren zu nutzen. Kunden müssten keinerlei Preiserhöhungen fürchten: Strato wolle durch die komplette Umstellung seines Serverparks beweisen, wie verantwortungsbewusst man auch im hart umkämpften Webhosting-Markt agieren könne.

Wie viel davon Marketing und wie viel davon “echt” ist, lässt sich noch nicht erkennen, doch dem Hoster muss zugestanden werden, dass er die Stromkosten seiner Serverparks durch energieeffiziente Geräte und Gebäudetechnik massiv senken konnte. Nach eigenen Angaben des Unternehmens habe man den durchschnittlichen Stromverbrauch je Kunde in den letzten 18 Monaten um 30 Prozent senken können. Unter anderem sei dies den Optimierungen der Prozessorhersteller Sun und AMD zu verdanken.

Auch der eigene Spam-Filter, den man gemeinsam mit der Humboldt Universität Berlin und dem Max-Planck-Institut entwickelt habe, sei ein Grund für die Energiespar-Ergebnisse: er benötige zehn Mal weniger Hardware als die Filtersysteme der anderen Provider.

Aber hier geht das Marketinggerede wieder los: Durch die komplette Umstellung auf regenerative Energien wolle man bis zu 15.000 Tonnen CO2-Ausstoß pro Jahr einsparen. (mk)

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