Das iPhone-Karussell in Europa

Allgemein

Nach Vodafone und T-Mobile pokert Apple jetzt auch mit O2 und Orange. Exklusiv soll es weiterhin sein – jeweils für ein Land. Aber immer noch ohne UMTS.

Der neuesten Gerüchtelage zufolge, wie sie britische Tageszeitungen vermitteln, kommt Apples Allzweck-Wunderwaffe vorerst nur in drei europäischen Ländern zum Einsatz. England soll dem Mobilfunkanbieter O2 zugeteilt werden, Frankreich Orange und Deutschland T-Mobile. Apple versucht offenbar, den letzten Cent aus den Deals zu quetschen. Vodafone, zuvor als Favorit für ganz Europa gehandelt, wurde an der Börse mit einem sinkenden Aktienkurs abgestraft.

Und das alles für ein „Smartphone“, das nicht einmal UMTS-fähig ist. Inzwischen gibt es auch eine glaubhafte Erklärung dafür, warum ausgerechnet ein so multifunktionales Wunderwerk weder über einen austauschbaren Akku noch einen Slot für auswechselbare Speicherkarten verfügt: Der 150-prozentige Design-Apostel Steve Jobs soll alles verabscheuen und meiden, was die glatte, durchgehende Linie seiner Modeprodukte stört.

(bk)

BBC

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