Mobilcom-Gründer vor dem Kadi

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INQ_SchmidKlage.jpgGerhard Schmid besaß einmal Aktien, die ihm auf dem Papier zum 7fachen Milliardär stempelten. Vom Reichtum blieb ihm (angeblich) nichts. Das dicke Ende: Jetzt muss er sich vor einem Richter rechtfertigen.

Der 55-jährige Gründer und Vorstandsvorsitzende der Mobilcom wird sich vor dem Landgericht Kiel wegen des Bankrotts verantworten müssen. Schmid wird vorgeworfen, im Jahr 2002 Geld ins Ausland transferiert zu haben, obwohl die Landesbank Sachsen gegen ihn einen Pfändungsbeschluss über 10 Millionen Euro erwirkt hatte. Doch die Zwangsvollstreckung der Bank blieb erfolglos, Schmid meldete 2003 einfach Privatinsolvenz an.
Im Augenblick ist Schmid Geschäftsführer eines Stromanbieters, der sich im Besitz seiner Frau befindet. Sein Konzept: Billige Tarife für den Mittelstand. Besonders verarmt klingt das ja nicht. (rm)

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