Apple lässt die Muskeln spielen – mit Intels Quad-Core-CPUs

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Apple hat sie schon: Intels 3.0-GHz Quad-Core-Prozessoren, auch bekannt unter dem Codenamen “Clovertown”. Damit wird ein wahres Mac-Pro-Leistungsmonster ausgestattet.

Hardware-Freaks reiben sich verwundert die Augen angesichts Apples aktuellem Angebot im Apple-Store, Abteilung Mac Pro: Den “konfigurationsfreundlichsten Mac aller Zeiten” preist der Hersteller dort derzeit an. Es dürfte sich je nach Ausstattung zugleich um den stärksten Rechner der Design-Schmiede überhaupt handeln: In der Luxus-Version werden gleich zwei 3-GHz-Quad-Core-CPUs verbaut.

Dass Apple schon jetzt Zugriff auf Intels schnellste Xeon-Prozessoren – und somit die Nase vorn hat im vergleichsweise dünnen Marktsegment für High-End-PCs – dürfte die Konkurrenz ärgern. Andere Distributoren müssen noch etwas warten, bis sie die flinken Xeon-CPUs von Intel erhalten. Der CPU-Hersteller selbst sieht die vermeintliche Bevorzugung recht locker: “Wo ist das Problem? Apple hat diese CPU von uns vorab exklusiv bekommen”, so Intel-Pressesprecher Martin Strobel im Gespräch mit THG.

CPU-Power ist freilich nicht alles. Auch bei der weiteren Ausstattung lässt sich Apple nicht lumpen, die technischen Daten der Maschine treiben Kennern Freudentränen in die Augen: Mit vier 750-GByte-Festplatten lässt sich der Mac Pro mit bis zu drei TByte Speicherkapazität ausstatten. Auch beim Arbeitsspeicher greift Apple in die Vollen: Auf bis zu 16 GByte RAM (DDR2, 667 MHz) kann zugegriffen werden. Eine NVIDIA Quadro FX 4500 (512 MByte) sorgt für standesgemäße Grafik.

Das Leistungsmonster hat freilich seinen Preis: Die Vollausstattung mit zwei 16fach-SuperDrive-Laufwerken und einer Quad-Channel-PCI-Express-Karte (4 GBit Fibre Channel) schlägt mit rund 13.000 Euro zu Buche – versandfertig in 24 Stunden, Lieferung kostenfrei. (tk/mk)

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