Statt Aibo? Neuer Robohund aus Deutschland

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Technische Universitäten lassen seit Jahren Roboter als Fußballspieler in internationalen Turnieren aufeinander los. Die TU Darmstadt bringt nun einen vielversprechenden kickenden Roboterhund, der das japanische Aibo-Erbe (Bild rechts) antreten könnte.

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Die Bewegungsabläufe des Plastik-Haustieres sind alles andere als elegant, dafür trifft er aber mit verblüffender Sicherheit den Ball – so lange der orange ist. Das schöne an diesem ersten deutschen Roboterhund: Er ist autonom, kommt also ganz ohne Fernsteuerung aus. Fortbewegung und Entscheidungen schafft er allein: In seiner Schnauze sitzt eine Kamera und im Kopf steckt ein Computerhirn. Falls er andere Artgenossen zum Spielen findet, kommuniziert er mit ihnen drahtlos.
Das einzige, was dem Roboterhund (Bild links) noch zum Erfolg fehle, sei ein griffiger Name. Selbst der Verkaufspreis stehe schon fest: “Wir haben eine leistungsfähige Entwicklung, die mit einem Stückpreis von 3.500 Euro noch bezahlbar ist”, verrät der zuständige Fachbereichsleiter Oskar von Stryk. Er will den vierbeinigen Fußballer noch in diesem als Bausatz auf den Markt bringen. Eine spätere günstigere Serienfertigung nicht ausgeschlossen. Zuvor soll der Hightech-Hund am 7. Juli beim RoboCup in Atlanta noch für PR-Erfolge sorgen.Übrigens, der Aibo wurde von Sony bis 2006 weltweit rund 150.000 Mal verkauft – zuletzt für 2.099 Euro. Mit Fußball kannte der sich aber nicht aus. (rm)

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