Klingelton-Eklat: GEMA kündigt Online-Verträge mit BITKOM

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Weil sich der Verband der Computerindustrie nicht mit der Verwertungsgesellschaft einigen konnte, löste die GEMA vorzeitig ihre Verträge mit dem BITKOM.

Die Verträge, die die GEMA zum Thema digitale Nutzung von Musik mit demBranchenverbanbd der Informations- und Telekommunikationsindustrie abgeschlossen hatte, landen auf dem Müllhaufen der Geschichte. Der Vertrag, der für die Zeit von 2003 bis Ende 2007 gilt und über dessen Abrechnungsmodalitäten bei Download und Streaming von Musikwerken noch verhandelt werden sollte, ist gekündigt: Die beiden Seiten konnten sich nach langen Gesprächen nicht einigen.

Jede der Seiten wirft der anderen vor, nicht gesprächsbereit zu sein. GEMA-Chef Harald Heker führt eine “angemessene Vergütung für die Urheber” an, es würden noch immer Millionenbeträge fehlen. Schon vergangene Woche wurde der Ton schärfer: BITKOM würde die GEMA nur irreführen. Zur heutigen fristlosen Kündigung der Verträge gab Hekel noch an, dass vor allem BITKOM-Mitglied Jamba keinerlei Daten über die Gewinne mit Musik-Abos herausrücken würde.

Der BITKOM dagegen bleibt bei seiner Aussage vom Februar: Die Zahlungen an die GEMA seien ausreichend. (mk)

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