Deutsche kaufen 2007 fast 33 Millionen Handys

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Mobiltelefone bleiben der Renner. Voraussichtlich 32,6 Millionen Geräte werden dieses Jahr in Deutschland verkauft.

2006 lag der Absatz bei 32 Millionen, 2005 bei 31,3 Millionen Handys. Der Umsatz bleibt derweilen stabil. Auf Grund leicht fallender Preise wird er 2007 rund 3,9 Milliarden Euro betragen, wie in den beiden Vorjahren auch.

Das teilte der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM) mit. Gestartet ist der digitale Mobilfunk in Deutschland vor fast genau 15 Jahren. Am 30. Juni 1992 wurde das erste GSM-Netz frei geschaltet, zum ersten Mal gab es Handys im Hosentaschenformat.

Besonders stark wuchs der Markt in den Jahren 1999 und 2000 mit der Einführung von Prepaid-Karten. Mitte 2006 übertraf die Anzahl der Mobilfunkanschlüsse erstmals die Anzahl der Einwohner, Ende 2006 kamen auf 100 Einwohner sogar 104 Anschlüsse.

Damit liegt Deutschland deutlich vor den USA. Dort betrug der Wert Ende 2006 nur 76. Unterschiedliche Standards, die stärkere Regionalisierung der Anbieter und fehlende Roaming-Abkommen haben den US-amerikanischen Markt lange gehemmt.

Weltweit hat die Anzahl der Mobilfunkanschlüsse vor wenigen Tagen die Marke von drei Milliarden geknackt. Damit telefoniert statistisch fast jeder zweite Mensch auf der Erde mobil.

Inzwischen wächst der Markt vor allem außerhalb der klassischen Hightech-Regionen Europa, USA und Japan. Bereits 2005 sank der Anteil dieser Triade an den weltweiten Mobilfunk-Anschlüssen auf unter 50 Prozent.
2010 werden die übrigen Regionen etwa zwei Drittel aller Mobilfunkanschlüsse zählen. (mt/mk)

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