Siemens verkauft Medizin-Monitor-Sparte

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Das Münchner Unternehmen möchte sich von einer seiner vielen Abteilungen trennen.

Der deutsche Elektrokonzern möchte nicht mehr länger Medizin-Monitore herstellen. Aus diesem Grund verkauft Siemens diese Sparte nun an den japanischen Monitorhersteller Eizo Nanao. Betroffen von diesem Entschluss sind rund 130 Mitarbeiter und Aktivitäten an den Standorten in Deutschland, China, Frankreich und den USA, so die Nachrichtenagentur APA.

Finanzielle Details möchte Siemens derzeit nicht preisgeben. Die Transaktion soll bereits dieses Jahr stattfinden – vorausgesetzt die Zustimmung der zuständigen Behörden liegt bereits vor. Der Umsatz der Siemenssparte lag im letzten Jahr bei etwa 59 Millionen Euro.

“Wir trennen uns vom profitablen Geschäft mit Medizin-Monitoren, da es nicht zum Kerngeschäft von A&D gehört und auf lange Sicht im Verbund mit einem großen Anbieter noch erfolgreicher sein kann”, begründet Helmuth Ludwig, Leiter des Geschäftsgebietes Systems Engineering bei Siemens A&D. (mr)

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