iPhone kostet richtig iKohle

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499 / 599 Dollar sind nicht genug. Der Vertrag für zwei Jahre summiert sich auf weitere 1439,76 $. Und für die Aktivierung holt sich Apple nochmal 36 $. Macht eine iSumme von 1974,76 $ / 2074,76 $.

Der günstigste Vertrag, zwangsweise bei AT&T abzuschließen, kommt auf monatlich 59,99 $. Wer noch mehr Spielgeld rüberschieben will, darf auch monatlich 79,99 oder 99,99 $ löhnen und dafür noch viele Minuten mehr das iPhone am Ohr halten.

Die 59,99 $ bringen 450 freie Gesprächsminuten in der Hauptzeit, in der Nebenzeit darf nochmal 5000 Minuten ins US-Festnetz geplaudert werden. Drin ist auch eine Datenflatrate.

Für den, der es braucht, ist dieser Tarif vielleicht gar nicht mal so schlecht. Wer ihn nicht braucht, muss ihn dennoch bezahlen. Fraglich ist insbesondere der Nutzen der Datenflatrate, da das iPhone in seiner ersten Inkarnation noch nicht einmal über UMTS verfügt.

Die Aktivierung muss über einen iTunes-Account erfolgen, weil das angeblich die Wartezeit in den Shops verkürzen soll. Für diese kundenfreundliche Maßnahme erhebt Apple eine weitere Gebühr von 36 $. Die monatlichen Vertragseinnahmen muss Mobilfunker AT&T teilweise an Apple weiterreichen, so dass Apple am iPhone-Verkauf nicht nur einmal verdient.

Erste Rezensionen geben inzwischen Auskunft, was das iHandy dafür tatsächlich bringt. Tendenz: Der Hype ebenso wie die Kritik sind gerechtfertigt; das iPhone ist revolutionär, aber noch reichlich mit Fehlern behaftet.

(bk)

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