Lenovo steigt fett ins Handy-Geschäft ein

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Kaum hat BenQ die unrühmliche Kurve gekratzt, springt ein anderer asiatischer Hersteller in die vermeintliche Lücke: Chinas Computer-Hersteller Lenovo wagt es, weltweit eigene Mobiltelefone zu vertreiben. INQ_Lenovo.jpg

Während BenQ sich an seiner Siemens-Sparte verhob, tat sich Lenovo mit der gekauften Ex-PC-Sparte von IBM anfangs schwer. Ob die Parallele so weit gehen wird, dass sich beide im Mobilfunkmarkt eine blutige Nase holen? Der Schritt in die Welt ist für Lenovo nämlich auch schon eine Art Ausweg, denn im Heimatmarkt kommt der Handy-Hersteller durch ausländische Marken unter Druck. Früher hatten China-Marken noch 50 Prozent Marktanteil, doch heute stammt nur noch jedes dritte Mobiltelefon aus heimischer Produktion – Tendenz sinkend.
Lenovo haut daher mehr Geld für Forschung und Entwicklung raus, um das Ausland nicht nur mit Einsteiger-Handys, sondern auch mit High End-Modellen beglücken zu können. Zu diesem Zweck sollen die eigenen Vertriebsstrukturen im PC- und Notebook-Markt genutzt werden. Da sind wir mal gespannt. (rm)

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