FBI warnt Studenten vor ausländischen Technologie-Dieben

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Jetzt driften sie wohl ganz ab: Die USA entwickeln gerade eine gepflegte Paranoia gegenüber dem Ausland. Die Regierung hat Angst vor Technologieverlust und hetzt das FBI durchs Land, alle Studenten vor dem bösen Ausland zu warnen.

Alle Top-Technik-Universitäten Amerikas (inklusive MIT) kriegen nun Besuch von den freundlichen Sonnenbrillenträgern in ihren betont unauffälligen Straßenanzügen: FBI-Agenten sollen mit dem nötigen Gestus auf die Gefahren hinweisen, die von ausländischen Spionen und Terroristen ausgehe. Jene seien nur auf Technologien und frisch erarbeitete Uni-Forschungsergebnisse scharf. Daher sollen die Universitäten bitte Maßnahmen ergreifen, um die Studenten daran zu hindern, abends oder nachts auf dem Campus zu arbeiten oder gar ins böse Ausland zu reisen. Oder sich womöglich mit Gaststudenten oder sonstigen Ausländern anzufreunden. Auch außeruniversitäre Forschungen seien böse. Oder das studentische Geldverdienen ohne Segen des Dekans.
Das sind nicht etwa Tipps eines übereifrigen Beamten, sondern die offiziellen Richtlinien der Regierung, mit der das FBI “versorgt” wurde. Wer gegen dieses Regelwerk verstoße, mache sich verdächtig, ausländischen Agenten zuzuarbeiten. Wow, und wir dachten, Schäuble habe ein Rad ab.
Ob die Amis dieses Regelwerk günstig aus dem ehemaligen Ostblock kaufen konnten? (Nick Farrell/rm)

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