Nokia lässt sich vom iPhone beeinflussen

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Obwohl Apple nicht das Rad erfunden hat, sollen Touchscreens und optische Sensoren beim Handy bald gang und gäbe sein. Das will auch der Marktführer.

Apple hatte mit dem iPod den Markt der MP3-Player verändert. Nun soll das iPhone ähnliches vollbringen. Durchaus machbar, glaubt ausgerechnet Nokia- Cheftechniker Tero Ojanpera. Neue Bedienungskonzepte sollen laut Ojanpera auch in den Geräten des finnischen Herstellers etabliert werden: “Optische Sensoren und Touchscreens werden in Zukunft nicht mehr wegzudenken sein.”
Bereits letzten Oktober zeigte Nokia sein “Aeon”-Konzept. Kernpunkt sind zwei dünne, berührungsempfindliche Panels, die über eine längliche Batteriezelle auf der Rückseite miteinander verbunden sind. Bislang blieb es bei dem Konzept. Das soll sich laut Ojanpera bald ändern.
Des Weiteren werden optische Sensoren im Handy bald alltäglich sein. Somit könnten die Mobiltelefone bestimmte Bewegungen erkennen und zuvor festgelegte Aktionen ausführen. Schüttelt man das Handy kurz, würde zum Beispiel eine bestimmte Telefonnummer gewählt. Ojanpera: “Ich glaube, hier wird es eine Vielzahl neuer Innovationen geben.” Das erste Handy mit Schüttelsteuerung hat Sony Ericsson angekündigt: Beim W910i werden so die MP3-Wiedergabefunktionen bedient.
Bleibt nun abzuwarten, wie sich Apples iPhone im Markt und in der Hand des Endkonsumenten tatsächlich schlagen wird und welche Features als richtungsweisend anerkannt werden. (rm)

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