AMDs Ruiz: Chipzilla ist ein Monopol, das Amok läuft

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Der AMD-Chef Hector Ruiz hielt heute eine Keynote-Ansprache bei einer Konferenz des Antitrust Institute in Washington. Und legte richtig los gegen Intel.

Er erklärte HP und Dell zu Opfern von Chipzilla und beschrieb den Mitbewerber als „ein weiteres Monopol, das systematisch die Preise erhöht und die Innovation verlangsamt. Sie machen das ungehindert seit Jahren. Es ist inzwischen eine alte Geschichte, aber noch immer eine gefährliche.“

heckit.jpgIntel setze „illegale Taktiken ein, die ausdrücklich darauf zielen, Kunden von Geschäftsbeziehungen mit AMD abzuhalten“. Er führte dafür Vorkommnisse in Japan, kartellrechtliche Untersuchungen in Südkorea und Europa sowie die eigene Monopolklage in den USA an.

„Die IT-Branche wird von Intel als Geisel gehalten“, wetterte er weiter. Es träfe die Kunden durch eine geringere Auswahl, während die PC-Hersteller von Rabatten und Rückvergütungen abhängig wurden und „ihre Marke opfern müssen, um für Intel zu werben“.

Er erklärte die von Chipzilla gegen den OLPC eingesetzten Taktiken als „unmoralisch“. Intel sei „ein Monopolist, der ganz und gar darauf ausgerichtet ist, seine eigene Marktposition zu schützen, wie sehr auch immer das zum Nachteil und Schaden der Konsumenten geschähe. Ruiz beschrieb sich als einen Geschäftsmann, der „selbst die Schmerzen eines Monopols erfahren musste, das Amok läuft“.

(Newsdesk Inquirer/bk)

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