2400 XT bringt gute 3DMarks

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Ein Bild verrät eine Performance, die nicht unbedingt zu erwarten war. Nicht bei einer Grafikkarte in dieser Preislage.

Uns erreichte ein Screenshot von einem 3DMark-Score, entstanden auf einem System mit der noch immer heiß erwarteten Grafikkarte ATI Radeon HD 2400 XT. Diese Karte sollte ursprünglich rund 80 $ kosten, tatsächlich darf jedoch mit weit niedrigeren Preisen gerechnet werden.

Es geht offenbar endlich voran mit der Fertigung in 65 Nanometer Strukturbreite. Verkaufspreise von 60 $ oder 60 € dürften nicht einmal mehr überraschen für eine Karte mit 256 MB GDDR3, zwei Ausgängen für DVI und einem weiteren für S-VHS.

Mehr über die von dieser Karte zu erwartende Leistung verrät der Screenshot, den ein verlässlicher Maulwurf in unserer Inbox platzierte:

X2400XT-Cat837b4.jpg

Die Abbildung spricht für sich selbst. Man sollte die Ergebnisse mit ein wenig Vorbehalt genießen, da wir die Karte nicht selbst getestet haben – aber alles in allem sieht das nicht schlecht aus für ein Teil, das mit einer 7300 konkurriert. Und Nvidia wird es nicht freuen, das sie sich um einiges schneller zeigt als zuvor behauptet. Denn Nvidia hatte in einem FUD-Vergleich der 2400 XT nur 1262 3DMarks zugebilligt, während die eigene 8400 GS auf einen Score von 1600 kommen sollte.

Nicht außer Acht lassen sollte man, dass die gemessenen Leistungen dieser Karten auch auf einer möglichst leistungsfähigen CPU basieren. Die Benchmarks, deren Ergebnisse durchsickern, werden meist mit ebenso schnellen wie teuren Prozessoren durchgeführt.

(Von Theo Valich/adaptiert von bk)

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