E-Mail-Skandal im Weißen Haus

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Es brodelt in Washington. Just im heraufziehenden Wahlkampf streitet man sich um politisch bedeutsame E-Mails.

Das Weiße Haus gab mittlerweile zu, dass bis zu 88 E-Mail-Accounts der Republikanischen Partei von Mitarbeitern des Weißen Hauses benutzt worden sind. Ein klarer Verstoß gegen US-Vorschriften, denn vom West Wing aus darf keine Parteiarbeit geleistet werden. Schon gar nicht für den Wahlkampf eines anderen Präsidentschaftskandidaten.

Die Regierung versucht die Sache herunterzuspielen und spricht von leeren Mailboxen und alten Vorfällen. Allerdings hätte sämtliche Kommunikation vom Weißen Haus mitprotokolliert werden müssen. Das ist nicht geschehen, statt dessen fehlt offenbar ein Großteil aller E-Mails – ein weiterer Gesetzesverstoß. Ein Komitee des US-Kongresses lässt nun ermitteln. (rm)

Bild: The White House

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