Intel: Itanic wird noch lange segeln

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Der lange geschmähte Serverchip soll in immer neuen Varianten immer mehr Umsatz bringen.

Schon heute, so enthüllte Diane Bryant, Vizepräsidentin der Intel Enterprise Group, bringt Familie Itanium jedes Jahr runde dreieinhalb Milliarden US-Dollar nach Hause. Nicht schlecht für ein Chipdesign, das jahrelang als “itanic” gehänselt wurde und keine ernstzunehmende Alternative zum AMD Opteron war. Gegenwärtig als Montecito zu haben, soll der Nachfolger Montvale gegen Jahresende dann leichte Verbesserungen einführen. Richtig flott soll dann erst Ende nächsten Jahres der Tukwila Kern werden, mit doppelter Leistung und einem On-Die-Memory-Controller. Dann erst kann Intel sein geplantes common system interface (CSI) nutzen und dem AMD HyperTransport etwas entgegensetzen. In eineigen Jahren, so Frau Bryant weiter wird dann Poulson in 32nm-Technik gefertigt. Aber das dauert noch ein bischen. [fe]

Dailytech