Linux-Truppen sammeln sich zum Gegenangriff

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Die Ominöse-Patente-Attacke von Microsoft schweißt sie zusammen und lässt sie über Gegenmaßnahmen beraten. Führende Linux-Vertreter versammelten sich an einem vielleicht symbolischen Ort – in der Konzernzentrale von Google.

Es ist die erste Konferenz der Linux Foundation. Diese Dachorganisation wurde Anfang 2007 gegründet, um die beiden Vorgängergruppen Open Source Development Labs und Free Standards Group zu vereinen. Zu den Unterstützern gehören 70 Firmen und nicht gewinnorientierte Organisationen, darunter Intel, IBM, Oracle, Cisco, Nokia, Motorola, Sun und Red Hat. Mit dabei sind außerdem Kunden der Linux-Distributionen wie Morgan Stanley und Bank of America.

Es gibt über 350 Geschmacksrichtungen von Linux und reichlich Reibereien zwischen den Projekten. Zugleich sind es kommerzielle Interessen, die heute Linux wesentlich mit vorantreiben. Viele der besten Open-Source-Entwickler arbeiten inzwischen für bekannte Firmen wie Google, HP und Oracle.

Apropos Google: Der Suchmaschinen-Meister bot den Open-Source-Strategen offiziell nur den Veranstaltungsort. Oder darf doch etwas weiter gedacht werden – Google Linux?

(Paul Hales/bk)

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Reuters

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