AMD macht neue Zahlenspiele

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Mit dem Phenom kommt eine neue Prozessorengeneration. Da müssen auch neue Buchstaben- und Zahlenkombinationen her, um die Chips zu benennen.

Zwei Buchstaben und vier Ziffern sagen aus, was in einem Chip steckt. Der erste Buchstabe verrät den Produktsektor: G steht für High-End-Produkte, B für den mittleren Bereich und L für die preisgünstigen Chips. Der zweite Buchstabe sortiert nach Stromverbrauch: P fordert mehr als 65 W, S etwa 65 W und E weniger als 65 W.

Dann sind da noch vier Ziffern. 1000 steht für Sempron / Athlon Single-Core, 2000 für Athlon Dual-Core. 6000 verrät den Phenom Dual-Core und 7000 den Phenom Quad-Core. Die zweite Ziffer bezeichnet die relative Core-Taktrate innerhalb einer Produktfamilie. Die verbleibenden zwei Ziffern sind für künftige Erweiterungen vorgesehen.

Die neu eingeführten Desktop-Prozessoren X2 BE-2350 und Athlon X2 BE-2300 sind bereits nach den neuen Konventionen benannt. Die Umstellung soll insgesamt über ein halbes Jahr dauern. Dann aber dürfte AMD zumindest ein Ziel klar erreicht haben: Intels Prozessoren mit einem noch verwirrenderen Namensschema zu übertreffen.

(bk)

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