Trend: Mäuse mit Präsentierfunktionen
Die Maus lernt das Präsentieren

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Presenter mit Trackball für Mausfunktionen gibt es schon länger. Jetzt dreht die Maus den Spieß um und bietet selbst Presenterfunktionen.

Hybride Periphie für Geschäftsreisende

Trend: Mäuse mit Präsentierfunktionen

Die neue Generation der Presenter-Mäuse ist besonders praktisch für Anwender, die häufig unterwegs sind und Präsentationen halten müssen. Diese müssen ja nicht nur das Notebook mitschleppen. Wer das nervige Touchpad nicht benutzen will, packt eine extra Maus ein. Weil man während der Präsentation nicht dauernd direkt am Notebook stehen will, besorgt man sich einen Presenter. Noch ein zusätzliches Gerät, das der Anwender rumschleppt. Einfacher wurde es, nachdem Presenter Trackballs eingebaut bekamen. Allerdings ist so eine Steuerung gewöhnungsbedürftig und hakelt gerne. Die neueste Generation dieser Hybride sind die Presentermäuse. Gewohnte Maussteuerung und die Freiheit eines Presenters während einer Vorführung in einem Gerät vereint.


Unter anderen haben Trust und Dicota diese Art Mäuse im Angebot. Jetzt zieht auch Microsoft nach und bringt im April 2007 eine Maus mit Presenterfunktion. Bei den technischen Spezifikationen kann man kaum einen Unterschied erkennen. Alle Hersteller nutzen das von den Presenterfernbedienungen bekannte 2,4 Ghz Bluetooth. Gleich sind auch der Empfängeranschluss über USB sowie Laserpointer und Zusatztasten. Ins Auge fallen hauptsächlich Design und Funktion.


Zwei neue “Presentermäuse”

Trend: Mäuse mit Präsentierfunktionen

Der Presentermodus wird bei Trusts TK-4300p automatisch aktiviert, sobald man die Maus mit der Hand aufnimmt. Für ein bequemes Halten gibt es an der Unterseite eine Einbuchtung für den Zeigefinger. Im Mausmodus noch als Scrollrad eingesetzt übernimmt der Trackball beim Präsentieren die Steuerung des Mauszeigers. Bei einem Preisvergleich auf idealo.de bekommt man einen Durchschnittspreis von 43 Euro.

Die Racer Pro von Dicota ist auf den ersten Blick gar nicht als Presentermaus zu erkennen. Man erkennt lediglich eine zugespitzte Standardmaus. Auf den zweiten Blick erkennt man den Laserpointer an der Spitze und drei zusätzliche Tasten für das Präsentieren. Nutzer, die auf den Verbrauch ihres Notebooks achten, dürfte die automatische Stromsparfunktion freuen. Dicotas Nager legt verglichen zu Trust preislich etwas zu und hat einen Durschnittspreis von 51 Euro.


Teuer aber edel: Microsofts
Präsentations-Maus

Trend: Mäuse mit Präsentierfunktionen

Microsoft gewinnt den Preis für den längsten Namen. Die Firma erweitert ihre “Microsoft Maus Bluetooth Wireless Laser Mouse 8000” zur “Microsoft Maus Bluetooth Wireless Notebook Presenter Mouse 8000 USB” und langt mit 74 Euro auch preislich kräftig zu. Das Design wirkt von Microsoft gewohnt edel. Die Fernbedienung erhält der Anwender indem er die Maus umdreht. Dabei kommen die Tasten zum Vorschein, die fürs Präsentieren nötig sind.

Trust und Dicota sind frei programmierbar. Dadurch ist es egal, mit welchem Programm sie zusammenarbeiten. Microsoft hat unter Powerpoint keine Probleme – unter Impress von OpenOffice muss aber erst ein Programm zwischengeschaltet werden, das die Buttonklicks “Vor” und “Zurück” in verständlichen Code umwandelt. Auch der Adobe Reader muss mit diesem Programm zur Zusammenarbeit überredet werden. Zu finden ist das Programm unter www.angermayer.net. (Sebastian Letzel/mto/mk)