Showdown zwischen Ebay und Google

Allgemein

Ebay setzte die schärfste Waffe ein: Werbeboykott. Google hatte versucht, Kunden für seinen Checkout-Dienst abzuwerben, der direkt mit Ebays Paypal konkurriert.

Ausgerechnet während einer eBay-Konferenz in Boston und am gleichen Ort setzten die Google-Vermarkter eine Party an, um ein paar hochkarätige Kunden ins eigene Lager zu locken. Daraufhin kündigte Ebay die Werbung bei der Suchmaschine – zunächst „unbefristet“.

Die beiden Firmen verbindet eine Hass-Hass-Beziehung, die kaum zu verdecken ist durch die gewaltigen Geldsummen, die Ebay für Googles Adwords-Programm ausgibt. Geflüstert wird von 100 Millionen $ jährlich. Manche sprechen dabei sogar von einer Bestechung, um Google aus dem Online-Shopping-Spiel zu halten.

Mit Checkout führte Google letztes Jahr einen Dienst ein, der unmittelbar mit Ebays Paypal im Wettbewerb steht. Ebay erlaubt es nicht, Googles Dienst auf der eigenen Site zu nutzen.

Der Werbeboykott wirkte. Die Google-Vermarkter bliesen kleinlaut ihre Checkout-Verkaufsparty ab, nachdem sie „mit Vertretern von Ebay gesprochen” hatten.

Ring frei für die nächste Runde …

(Wily Ferret/bk)

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