Telekom-Chef: T-Mobile USA wird nicht verkauft

NetzwerkeTelekommunikation

Der Chef der Deutschen Telekom René Obermann hat einem Verkauf der Tochter T-Mobile USA eine Absage erteilt.

Dies erklärte Obermann auf der 13. Internationalen Handelsblatt Jahrestagung “Telekommarkt Europa” in Düsseldorf.

Bei der Geschäftskundensparte T-Systems beziehe sich die Partnersuche in erster Linie auf das IT-Geschäft. Die netznahen Bereiche der Kommunikationstechniken (ICT) sollen laut Obermann weiterhin die Domäne von T-Systems bleiben.

In Sachen flächendeckendes Breitbandnetz ist nach Einschätzung des Telekom-Chefs auch langfristig die Versorgung kleiner Gemeinden wirtschaftlich nicht rentabel. In ländlichen Gegenden sei ein weiterer Ausbau von DSL-Anschlüssen daher allenfalls in enger Zusammenarbeit mit den Gemeinden vorstellbar.

Mit dem Ausbau des VDSL-Glasfasernetzes in den anvisierten 50 Großstädten werde das Unternehmen voraussichtlich erst im Laufe des Jahres 2008 fertig werden. Ursprünglich hatte die Telekom dies für Ende 2007 in Aussicht gestellt.

Die Migration des Telekom-Übertragungsnetzes auf IP-Technik (NGN) werde sich, wie angekündigt, voraussichtlich bis 2012 hinziehen. Dabei gab sich Obermann skeptisch, dass diese Umrüstung des Netzes in anderen Ländern früher abgeschlossen werde. (mt/mr)

Bild: Telekom

( – testticker.de)

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