Intel, Google & Co wollen das Klima retten

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Der „moderne“ PC verschwendet die Hälfte der Energie, die er aufnimmt, unter anderem durch ineffiziente Netzteile. Daran soll sich endlich etwas ändern.

Sechs große IT-Firmen, angeführt von Google und Intel, haben die „Climate Savers Computing Initiative“ gestartet. Weitere Firmen wie AMD, Dell, Fujitsu und Ebay schließen sich an.

Werden die Vorschläge umgesetzt, soll der Ausstoß von Kohlendioxyd jährlich um 54 Millionen Tonnen verringert werden. Das wiederum entspricht dem Ausstoß von 11 Millionen Fahrzeugen oder 20 Kohlekraftwerken. „Selbst diese bescheidenen Schritte, die wir für unsere Branche beschreiben, können eine gewaltige Wirkung erzielen“, so Pat Gelsinger von Intel.

Computer, die die Umweltvorgaben der Initiative erfüllen, erhalten eine Plakette. Bis 2010 soll die Energieeffizienz von PCs um 50 Prozent verbessert werden.

Eine leicht identifizierbare Ursache der verschleuderten Energie sind die Netzteile, für die die neuen IT-Grünen eine höhere Effizienz fordern. Sie soll ab Juli 2007 mindestens 85 Prozent, ab Juli 2008 mindestens 89 Prozent und ab Juli 2009 mindestens 92 Prozent betragen.

PC-Hersteller verbauen bislang billige Netzteile, die vielfach an die 50 Prozent des Stroms aus der Steckdose ins digitale Nirwana schicken. Bessere Netzteile kosten heute etwa 20 € mehr für einen PC und 30 € mehr für einen Server.

(bk)

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