Umfrage: Kleine Unternehmen setzen auf DSL

BreitbandNetzwerke

In 96 Prozent kleiner Unternehmen gehört die Arbeit rund um das Internet inzwischen zum Standard.

Nur vier Prozent der befragten Unternehmen verfügen noch über keinen Netzanschluss. Zu diesem Ergebnis kommt eine von Microsoft Deutschland beim Marktforschungsinstitut TechConsult in Auftrag gegebene Umfrage.

86 Prozent der befragten Unternehmen nutzen DSL als Internetzugang. Die kleinen Finanzagenturen sind Vorreiter mit einem Anteil von 96 Prozent. Über ISDN wählen sich 29 Prozent der befragten Kleinbetriebe in das Internet ein.

Das analoge 56K-Modem hat bald ausgedient und ist derzeit nur noch bei zehn Prozent der kleinen Unternehmen zu finden (15 Prozent bei den kleinen Handelsbetrieben). Dies weist darauf hin, dass diese Betriebe das Internet eher selten nutzen. Fünf Prozent aller Firmen verfügen über einen mobilen Breitbandzugang via UMTS.

Beliebtester Internet-Provider ist dabei T-Online mit einem Anteil von 56 Prozent. Überdurchschnittlich viele kleine Industriebetriebe (64 Prozent) nutzen im Branchenvergleich die Dienste der Telekom-Tochter.

An zweiter Stelle folgt abgeschlagen 1&1 mit einem Anteil von 15 Prozent vor Arcor (11 Prozent) und AOL (2 Prozent). 15 Prozent der kleinen Unternehmen bevorzugen kleinere beziehungsweise lokale Anbieter.

In 80 Prozent der Unternehmen ist der Zugang in das Internet allen Mitarbeitern gestattet. Allein 20 Prozent der Betriebe gaben an, dass nur bestimmte Mitarbeiter auf das Internet zugreifen können.

Die Umfrage wurde im Rahmen der Panelstudie “Microsoft Trendbarometer für kleine Unternehmen” erhoben. Die Ergebnisse der Studie können unter der Adresse www.kleineUnternehmen.de abgerufen werden. (mt/mr)

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