Welle von iPhone-Klonen unterwegs

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Auf der Messe in Taiwan waren schon einige Smartphone-Modelle mit großen Displays und wenigen bis gar keinen Tasten zu sehen.

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Herausstechen aus der Menge der Nachahmer konnte G-Smart. Die Firma gehört zu Gigabyte, die unter eigenem Namen keine Handys machen können oder wollen. Die Tochter nun hat ein cooles Logo und versucht sich darin, ebenso coole Smartphones in alle Welt zu verbreiten. Die jüngsten Modelle tendieren Richtung iPhone und heißen (Bild, von links) i300, t600 und i350. Darunter gibt es noch die Low-End-Varianten i128 und i120, die vor allem als digitale Recorder überzeugen wollen und den hektischen Manager mit passenden Hintergrundgeräuschen versorgen, damit seine Ausreden glaubwürdiger wirken (Schatz, ich kann Dich kaum hören, es ist so laut hier). Beide TriBand-Handys haben noch Empfangsmodule für Radio und Analog-TV (wie sinnig) und ein 802.11b/g-Modul eingebaut.
Das TV-lose i300 (Intel/Marvell PXA270, 520 MHz) spielt MP3-Sound und MPEG4-Filme ab, besitzt GPS-Empfänger und mini-SD nebst Bluetooth 2.0. Das baugleiche i350 verzichtet dagegen auf MP3 und MPEG4.
Das Kronjuwel der neuen G-Smart-Kollektion ist das t600 mit allen i300-Fähigkeiten nebst digitalem TV-Empfang (angeblich alle wesentlichen Standards) plus TV-out. So kann es sogar als Rekorder fungieren.
Geplant sei der Export für alle Regionen der Welt bis auf USA. (Charlie Demerjian/rm)

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