Telekom-Industrie: Teure Outsourcing-Rallye

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Der härter werdende Konkurrenzkampf und sinkende Margen lösen bei Festnetz- und Mobilfunkbetreibern ein wahres Outsourcing-Fieber aus.

In den kommenden Jahren werde die Telekom-Industrie rund um den Globus umgerechnet etwa 1 Billion Euro ausgeben, um Prozesse und Geschäftsbereiche auszulagern. Laut der Vorhersagen von Insight Research sollen die Kosten langfristig erheblich gesenkt werden.

Schon im laufenden Jahr werde die Outsourcing-Rallye der Provider annähernd 150 Milliarden Euro verschlingen, rechnen die Marktforscher vor. Die schrumpfenden Margen im Zusammenhang mit dem VoIP-Siegeszug würden die Konzerne nun dazu bringen, sich auf das Thema Einsparungen stärker zu konzentrieren.

“Angesichts der bedrohten Profitabilität überdenken die Anbieter nun ihre gesamte Strategie” meint Insight-Präsident Robert Rosenberg. Die Telekombranche entbündele nun ihre Wertschöpfungsketten und nutze das Outsourcing als eine Transformationsstrategie, die Kostensenkungen von 30 bis 60 Prozent ermögliche.

Besonders beliebt bei den Telekomprovidern sei bereits das Auslagern von Services wie Abrechnung, Telefonbucheinträgen, Netzwerkmanagement oder Kundenbetreuung. (rm)

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