Sony und Microsoft im Clinch

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Ausnahmsweise geht es mal nicht um Spielekonsolen: Beim jüngsten Infight zwischen Microsoft und Sony hat man sich wegen Flash-Speicher in den Haaren.

Auslöser der Aggressionen war Sonys Ankündigung, bei der nächsten Generation seiner Vaio-Notebooks nicht Intels Turbo-Memory-Technologie (Robson) berücksichtigen zu wollen. Schließlich würde es Vista eh nicht richtig nutzen können, lautete die Begründung aus Japan. Auch der Hybrid-Betrieb von Festplatten und Solid-State-Laufwerken sei nicht Vistas Ding. Da platzte den Redmondern der Kragen und sie schickten Unterstützungstruppen, um die Ehre von Vista zu retten. Mit dem stichhaltigen Argument, Sony könne nicht Elle von Speiche unterscheiden (Anwälte aus dem Mittelalter?) begründeten sie die Tatsache, dass Vista in beiden Fällen den nötigen Flash-Support mitbringe (ReadyDrive und ReadyBoost).
Nun steht also Aussage gegen Aussage. Vielleicht war es ein banaler Fehler in Japan – oder eine bewusste Provokation, um sich mal wieder so richtig streiten zu können. Oder wissen die Sony-Ingenieure doch schon mehr? Das werden wir erst anhand echter Turbo-Memory-Maschinen überprüfen können. (Wily Ferret/rm)

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