Wenn das iPhone floppt

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Die iPhone-Ekstase nähert sich ihrem Höhepunkt und führt zu schwindelerregenden Aktienkursen für Apple. Der erwiesene Apple-Kenner John C. Dvorak rät zur Vorsicht.

Er kann für sich in Anspruch nehmen, Apples Wechsel zu den Intel-Prozessoren schon Jahr und Tag zuvor angesagt zu haben. Und Dvorak gehört nicht zu denen, die heiß erwarten, dass die Welt mit dem Erscheinen des iPhone in Flammen aufgeht.

Die virtuelle Tastatur auf dem Touchscreen soll so wenig brauchbar sein, dass 20 Prozent der Käufer das iPhone gleich wieder in den Laden zurückbringen, will er erfahren haben. Die virtuelle Tastatur hält er dabei nicht einmal für so besonders wichtig. Auch wenn Apple das Gerät ganz besonders für das Websurfen bewerbe, werde es wie andere mobile Geräte kaum dafür genutzt werden. Das sei ungefähr so, als würden Zeitungen auf das Format von Taschenbüchern geschrumpft.

Er glaubt, das iPhone werde sich dennoch gut verkaufen, sofern Apple katastrophale Produktionsprobleme vermeiden kann. Er geht sogar von einem beeindruckenden Erfolg des iPhone aus – für einige Quartale, bis die Mode wieder vorbei ist. Dann aber würden die übrigen Hersteller die gleiche Funktionalität ebenfalls bieten und Apple nur noch Wasser treten.

Tatsächlich seien die Handy-Hersteller zu Tode erschrocken über dieses Gerät und hätten unabhängige Entwickerfirmen beauftragt, um ganz schnell mit einem ähnlich aufregenden Design antreten zu können.

Und was soll man mit Apples Aktien machen, fragt er in seiner Kolumne für MarketWatch von Dow Jones? Vielleicht noch eine Weile behalten, dann aber abstoßen.

Viel härter gehen die Spaßverderber von CrunchGear ran. Sie sagen den kompletten Flop des iPhones voraus und führen eine ganze Anzahl von Gründen dafür an – darunter ebenfalls die virtuelle Tastatur.

(bk)

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