DaimlerChrysler-Hacker bekennt sich schuldig

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Er hatte IT-Aufträge für den Autohersteller ausgeführt. Und nutzte später seine Kenntnisse, um sich über ein öffentliches Besucherterminal Zugang zum System zu verschaffen.

Das Terminal stand im Besucherraum einer Fertigungsanlage im US-Bundesstaat Michigan. Der Übeltäter hatte zuvor für die Computerfirma Intermec gearbeitet, die für DaimlerChrysler tätig war, und kannte sich aus. Von dem Terminal aus löschte er Dateien und Passwörter aus per Funk verbundenen Geräten in entfernten Vertriebszentren in verschiedenen US-Staaten.

Das legte die MOPAR-Zentren in den Städten Atlanta, Portland und Denver lahm, die für die Teileversorgung der Autofirma zuständig sind. Sie standen 7,5 Stunden still.

Das FBI und interne Ermittler von DaimlerChrysler kamen dem unauffälligen Besucher am Terminal später doch noch auf die Spur. Ihn erwarten jetzt bis zu 12 Monate Gefängnis und ein Bußgeld von bis zu 250.000 $. In jedem Fall abdrücken muss er 29.916 $ an die Autofirma, um den entstandenen Schaden zu ersetzen.

(bk)

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