Nahe Zukunftsmusik: Mini-Beamer im Handy

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INQ_grünerLaser.jpgGrüne Laser erlauben besondern kleine Dioden. Das US-Unternehmen Corning entwickelt sie gerade und will damit die entscheidenden Komponenten bei der Konstruktion von Mini-Beamern liefern.

Die resultierenden winzigen Beamer sollen künftig im Handy oder im PDA verbaut werden. An einer solchen Lösung arbeiten auch die Forscher am Fraunhofer-Institut: “Derzeit hat unsere Mini-Beamer-Lösung noch die Größe einer Streichholzschachtel”, bestätigt Peter Schreiber, wissenschaftlicher Mitarbeiter am IOF.
Vorteil des grünen Lasers: Er sei heller als die gewohnten roten Laserdioden und könne bei einem Projektorvolumen von nur einem Kubikzentimeter eine Lichtleistung von 10 bis 20 Lumen erzeugen. Daraus ergäbe sich in der Praxis ein Bild von 9 bis 12 Zoll Größe. Displays mit dieser Diagonalen werden wohl kaum je in einem Handy Platz finden.
Microvision plane laut Corning bereits, die Laserdioden in seinen PicoP-Projektoren zu verbauen, berichtet das Branchenportal Cnet. Die Mini-Beamer sollen weniger als sieben Millimeter dick sein und Bilder in DVD-Qualität projizieren können. Noch mehr “grüne” Details hat pte gesammelt. (rm)