CBS: 210 Millionen Euro für Last.fm

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Gut 10 Euro pro Onlinenutzer war dem Medienkonzern der Kauf des musikalischen Social Networks wert.

Das britische Internet-Unternehmen Last.fm vereint nach eigenen Angaben 20 Millionen Nutzer auf sich, die in ihren Zirkeln und Cliquen sich über Musikgeschmack und Angesagtes austauschen. Um diese aktive Zielgruppe zu besitzen, machte Medienriese CBS 280 Millionen Dollar locker.

2002 startete Last.fm und breitete sich rasch in über 200 Länder aus. Erfolgsrezept sind die automatisch produzierten Listen jener Musikstücke, die von registrierten Nutzern auf ihren Computern gehört werden. Das ergibt wie bei Amazon dann Guidelines, an denen sich Hörer mit ähnlichem Geschmack orientieren können. Obendrein fungiert Last.fm als Internet-Radio und bietet die Möglichkeit, einzelne Titel oder Alben bei Vertriebspartnern zu kaufen. (rm)

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